Ist die »fahrscheinlose Fahrerei im U- und S-Bahn-System« angesichts der hohen Schuldenlast Berlins nicht »reichlich realitätsfremd«? Sebastian Nerz, Bundesvorsitzender der Piratenpartei, antwortet, nachdem seine Leute gestern mit Bravour das Berliner Abgeordnetenhaus »geentert« haben:
»Natürlich kostet ein kostenloser ÖPNV im ersten Moment relativ viel Geld. Wenn man sich anschaut, wie viel Geld aber auch staatlicherseits in den Individualverkehr fließt, zum Beispiel in den Ausbau von Straßen, und wenn man sich anschaut, dass es jetzt schon so ist, dass eigentlich die Bürger den ÖPNV zahlen - ob sie das jetzt über Tickets tun, oder ob man das über Steuern tut -, sehe ich das gar nicht so realitätsfern.« DLF, 19. September 2011.